Altcoin-Markt in Zwischenkorrektur mit intaktem Aufwärtstrend
Analyse der aktuellen Korrektur im Altcoin-Markt anhand von Bitcoin-Moving-Averages, Stablecoin-Dominanz und Elliott-Wave-Counts einzelner Altcoins wie XRP, AVAX, LINK und Solana.
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Der Altcoin-Markt befindet sich in einer Zwischenkorrektur innerhalb eines intakten Aufwärtstrends; solange die letzten Tiefs halten, bleibt die mittelfristige Erwartung nach oben, kurzfristig sind weitere Gegenbewegungen möglich. Bitcoin notiert über dem 200er Moving Average, hat den 50er überwunden, während der 100er bei rund 90.000 US-Dollar den nächsten Widerstand bildet; unterste Absicherung ist der 350er Moving Average bei knapp über 50.000 US-Dollar, und laut Rainbow-Wave-Chart erstreckt sich die übergeordnete Bodenbildungsphase bis etwa Sommer 2027, bevor gegen 2028 die nächste impulsivere Aufwärtsbewegung einsetzen sollte. Die USDT-Dominanz als inverser Indikator deutet einen möglichen Fünfteiler zur Unterseite an, was einer Bitcoin-Korrektur entspräche; ein finales Bitcoin-Hoch wird erst erwartet, wenn die markierten Trendlinien der Stablecoin-Dominanz wieder angelaufen werden. Ethereum gegen Bitcoin gibt etwas zurück, der starke Aufwärtstrend bleibt aber intakt, und Total 3 zeigt nach zwei gescheiterten Anläufen eine erste Ablehnungskerze als möglichen Beginn einer Zwischenkorrektur oder Welle 2. Bei den Einzelcoins gelten konkrete Marken: XRP mit Optimalbereich bei 1,40 US-Dollar, AVAX mit Durchbruchsmarke bei rund 13 US-Dollar, LINK mit Rücksetzererwartung Richtung 10 US-Dollar, Polygon mit möglichem Fall unter 9 Cent, Mana mit Grenze bei 19 Cent, Sui knapp unter 1 Dollar und Tensor mit Haltemarke bei rund 200 US-Dollar.
Der Altcoin-Markt befindet sich in einer Zwischenkorrektur innerhalb eines intakten Aufwärtstrends. Ein kleinerer Abverkauf mit anschließendem Liquidations-Event hat die Kurse kurzfristig belastet, zum Handelsbeginn in den USA setzten bereits Erholungen ein. Strukturell ändert das an der übergeordneten Erwartung nichts: Solange die letzten Tiefs halten, bleibt die mittelfristige Orientierung nach oben. Kurzfristig sind jedoch weitere Gegenbewegungen einzupreisen.
Bitcoin: Konstruktives Bild zwischen den Moving Averages
Auf dem Wochenchart notiert Bitcoin weiterhin über dem 200er Moving Average, der als Support dient. Der 50er Moving Average wurde nach oben überwunden, der darüber liegende 100er bei rund 90.000 US-Dollar ist noch nicht angelaufen und markiert den nächsten relevanten Widerstand. Sollte der Kurs dort abgewiesen werden, wäre eine Gegenbewegung zurück zum 50er oder 200er Moving Average das wahrscheinliche Muster, bevor es weiter nach oben geht.
Als unterste Absicherung bleibt der 350er Moving Average bei knapp über 50.000 US-Dollar relevant — jenes Niveau, an dem das letzte Bärenmarkt-Tief gebildet wurde. Ein Verlust des 200ers würde diese Zone wieder in den Fokus rücken.
Der Rainbow-Wave-Chart zeigt zudem den Vierjahreszyklus bei Bitcoin deutlich: Der kurzfristige Boden ist demnach bereits drin, die übergeordnete Bodenbildungsphase erstreckt sich zeitlich noch bis etwa Sommer 2027, bevor gegen 2028 die nächste impulsivere Aufwärtsbewegung einsetzen sollte.
Stablecoin-Dominanz als inverser Indikator
Die USDT-Dominanz — stellvertretend für alle Stablecoins gegen Bitcoin — korreliert invers zum Bitcoin-Kurs: Steigt die Stablecoin-Dominanz, fällt Bitcoin, und umgekehrt. Im USD-Tether-Chart deutet sich ein möglicher Fünfteiler zur Unterseite an, was einer Korrekturbewegung bei Bitcoin entsprechen würde.
Ein finales Bitcoin-Hoch wird erst erwartet, wenn die im Chart markierten Trendlinien der Stablecoin-Dominanz wieder angelaufen werden — historisch fielen die Bitcoin-Hochs mit diesen Berührungen zusammen. Bis dorthin bleibt Platz nach oben, was der Primärfall ist. Ein Bruch des Dominanz-Trends nach unten würde hingegen später größere Bewegungen eröffnen.
Ethereum gegen Bitcoin und die Marktbreite
Die Bitcoin-Dominance bewegt sich unverändert seitwärts, ein Ausbruch über oder unter das 61,8er-Niveau steht noch aus. Ethereum gegen Bitcoin gibt etwas zurück, weshalb die Altcoins am Abverkauf stärker betroffen waren. Der starke Aufwärtstrend im Ethereum-Bitcoin-Chart bleibt dennoch intakt — die aktuelle Bewegung erscheint eher als kleinere Gegenbewegung innerhalb eines fortbestehenden Trends.
Total 3 und der Others-Chart, stellvertretend für den Altcoin-Markt, zeigen nach zwei gescheiterten Anläufen nach oben eine erste kleinere Ablehnungskerze. Das kann der Beginn einer Zwischenkorrektur oder einer Welle 2 sein, die die jeweilige Zielzone erneut antestet, bevor es weiter nach oben geht.
Die einzelnen Altcoins: Korrekturen mit klaren Marken
Kronos hat die B-Welle durchzogen und geht in die C-Welle über. Der Regelanlaufbereich liegt zwischen etwa 5,5 und 5 Cent.
XRP baut ein internes 1-2 für die Welle 3 auf. Die nächste Regelanlaufzone ist bereits abgearbeitet, der Optimalbereich liegt bei 1,40 US-Dollar. Entscheidend für die Primärerwartung ist, dass das Tief der Welle 2 hält — ein weiteres Tief würde das Fraktal zeitlich stark ausdehnen.
Litecoin befindet sich in der Zwischenkorrektur und sollte noch das Tief für den Abschluss der Welle 4 herausnehmen, bevor es weitergeht.
HBAR kommt stärker zurück. Eine bereits abgeschlossene Welle 4 bestätigt sich nicht mehr — stattdessen läuft offenbar direkt die Welle 2. Die Bestätigung interner Tiefs erfolgt oberhalb der 13 Cent.
AVAX zeigt relative Stärke und geht die Abwärtsbewegung kaum noch mit. Die Primärerwartung sieht ein Herausnehmen des letzten Tiefs aus der Seitwärtsphase für die Welle 4. Bei einem direkten Durchbruch über rund 13 US-Dollar wäre die 4 möglicherweise bereits drin, mit einem internen 1-2 als anschließendem Muster.
LINK ist ebenfalls relativ stark, allerdings schwächer als AVAX. Kurz davor, die Welle 1 abzuschließen, wäre für die Welle 2 ein Rücksetzer in Richtung 10 US-Dollar die Primärerwartung — sollte der Kurs noch höher laufen, rutscht die Zone entsprechend nach oben.
VeChain ist in der Zwischenkorrektur für die Welle 2; der Fünfteiler scheint beendet, aktuell läuft wohl die Welle A, gefolgt möglicherweise von B und C. Die Struktur bleibt konstruktiv.
Polygon macht ein weiteres Tief für die Welle 2 — als B-Welle weiterhin on track. Das 61,8er-Retacement wurde bereits geholt, ein Fall unter 9 Cent ist durchaus möglich, bevor es nach oben weitergeht.
Sui hat eine neue Zielzone erhalten und baut ein weiteres 1-2-Setup auf, das knapp unter die 1-Dollar-Marke führen kann. Verlässt der Kurs die Range nach unten, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese Zone abgeholt wird, deutlich.
Mana hält sich an der Oberkante der Zielzone und zeigt im Vergleich inhärente Stärke. Solange der Kurs unter 19 Cent notiert, bleibt ein neues Tief die Primärerwartung — ein Überschreiten dieser Marke würde bedeuten, dass das Tief bereits drin war.
Fetch korrigiert; das könnte die interne Welle 4 sein, gefolgt von einem weiteren Hoch. Bei stärkerem Rücksetzer wäre stattdessen der Fünfteiler der Welle 2 bereits abgeschlossen.
ADA erlebte einen kleinen Abverkauf und soll für die Welle 3 weiterziehen.
Solana hat die Welle 3 weitgehend komplettiert. Nach mehreren gut aufgeladenen Oszillator-Signalen kann die Bewegung insgesamt deutlich höher führen — zunächst steht jedoch eine größere Seitwärtsbewegung oder ein Abverkauf zur Oberkante der Zone für die Welle 4 an.
Ein weiterer Altcoin notiert unter 2,60 US-Dollar, wo übergeordnet ein neues Tief erwartet wird. Strukturell sieht die Alternative aber gut aus: Ein impulsiver Hochlauf mit internem 1-2 für die Welle 3 deutet darauf hin, dass das weitere Tief möglicherweise gar nicht benötigt wird.
Polkadot wird am letzten Hoch abgelehnt. Ein weiteres Runterlaufen für die Welle 3 wäre möglich, oder der Kurs befindet sich noch in der Welle 2 — was das Fraktal allerdings sehr groß machen würde. Gut wäre, wenn das letzte Tief der 2 hält.
Stellar Lumen kommt stärker zurück. Die Primärerwartung sieht die Welle 2 als abgeschlossen; alternativ könnte die bisherige Bewegung eine B-Welle gewesen sein, die noch einmal in die Zone zurückführt.
Tron zieht — im Gegensatz zu den meisten anderen Coins — leicht nach oben und sollte für die Welle 2 noch ein Hoch machen, bevor der Abwärtsimpuls folgen soll.
BNB sollte die letzten Tiefs verlieren. Denkbar ist, dass das X-Hoch bereits drin ist und eine Zwischenkorrektur folgt — alternativ mit der Möglichkeit eines verfrühten Abdrehens ohne neues Tief, dann rutscht die Zone weiter nach oben.
Virtuals hat ein neues Hoch gemacht und wieder abgegeben. Ein internes 1-2 für die Welle 3 ist denkbar; wichtig ist, dass das Tief der grünen 2 hält.
Tensor (TAU) schafft es weiterhin nicht über die Trendlinie. Möglich ist eine interne Welle 4 innerhalb eines 1-2-Setups mit sehr großer Flat, gefolgt von Welle 5 und einem größeren Rücksetzer. Für den Count wäre es gut, wenn die Marke von rund 200 US-Dollar gehalten wird.
Dieser Beitrag stellt keine individuelle Anlageberatung dar.